Strompreisvergleich

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Wenn Sie möchten, können Sie anschliessend direkt online zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln und somit bis zu einigen hundert Euro pro Jahr sparen.


Seriöse Stromanbieter Preisvergleich

Der Strompreisvergleich wird für viele Verbraucher immer wichtiger. Mit der Liberalisierung des Strommarktes kam eine fast unübersichtliche Anzahl von Anbietern mit unzähligen verschiedenen Tarifen auf den Markt.

Strompreisvergleich kWh – Tarife für Deutschland

Die Zeiten des Quasimonopols von Unternehmen wie Vattenfall oder SÜWAG gehören schon länger der Geschichte an. Dazu kommt, dass immer mehr private Haushalte wert darauf legen, dass ihr Strom aus regenerativen Energien gewonnen wird. Da diese Tarife aber meist ein wenig teurer sind, als Tarife, die nach wie vor auf Atomstrom setzen, lohnt sich ein Vergleich um so mehr. Der Strompreisvergleich für Ökostrom zeigt, dass ein gutes Gewissen die Haushaltskasse nicht zwangsläufig plündert. Aber nicht nur die privaten Abnehmer achten auf die Herkunft des Stroms. Auch im gewerblichen Bereich legen immer mehr Unternehmer wert darauf, dass der genutzte Strom „sauber“ ist.

Der Strompreisvergleich eignet sich nicht nur für private Haushalte. Der Vergleichsrechner ist ebenso für gewerbliche Kunden ausgerichtet. Da sich die Angebote der Versorger in Bezug auf private oder gewerbliche Nutzung jedoch unterscheiden, ist es unabdingbar, hier die richtige Vorauswahl zu treffen um den richtigen Tarif zu finden.

Steigender Stromverbrauch treibt die Kosten

Der Stromvergleich hilft, gegenzusteuern.

Ein weiterer Punkt spricht maßgeblich für einen Strompreisvergleich. Auch in privaten Haushalten ist die Zahl der Geräte, die an der Steckdose hängen, in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Handys, digitale Außenthermometer, Fernseher im Stand-by-Betrieb, Alexa als letzter Neuzugang in den Wohnungen und das Elektroauto in der Garage brauchen Strom. Wer täglich sein Handy auflädt, muss mit einem Verbrauch von rund 3,9 Kilowattstunden im Jahr rechnen – nicht viel, aber es summiert sich, zählt man nur noch das Tablet und den Laptop dazu. Bei einem Laptop muss man zwischen 30 und 45 kWh im Jahr kalkulieren.

Wer sein E-Auto zu Hause auflädt, muss bei einem Nissan Leaf mit rund 3,5 Cent pro Kilometer rechnen. Nicht jeder Haushalt verfügt über eine Solaranlage, welche die Stromkosten für ein Auto auf null senken würde.

Aufladung Kilowattstunde Ladedauer Kosten  pro Ladevorgang Kosten pro Kilometer
Haushaltssteckdose (Schuko) 30 kWh 13 Stunden 8,88 € 0,035 €
Wallbox 30 kWh 9 Stunden 8,88 € 0,035 €
Photovoltaik (Schuko) 30 kWh 13 Stunden 0 € 0 €
Photovoltaik (Wallbox) 30 kWh 9 Stunden 0 € 0 €

 

Es sind die zahlreichen Stromverbraucher eines Haushaltes, die in der Summe dazu führen, dass die Stromrechnung stetig weiter wächst. An den zahlreichen Steuern, die inzwischen rund ein Drittel der Stromabrechnung ausmachen, können die Verbraucher selbst nichts ändern, wohl aber an den Preisen, die sie für eine Kilowattstunde bezahlen. Die Nutzung des Strompreisvergleichs dauert nur wenige Minuten, kann aber pro Jahr eine Einsparung im oberen dreistelligen Bereich bedeuten.

Wie funktioniert der Stromrechner?

Kurz gesagt, listet er auf der Basis der gemachten Angaben alle am Wohnort erhältlichen Tarife auf. Je nach Postleitzahl tauchen nicht zwingend alle Anbieter auf, da einige Stromverkäufer nur regional tätig sind. Der schwedische Stromgigant Vattenfall beispielsweise bietet für Berlin einen speziellen Tarif an, der wiederum in München nicht erhältlich ist.

Um einen wirklich genauen Vergleich zu erhalten, sollten Sie die Verbrauchsdaten aus der letzten Jahresendabrechnung des bisherigen Versorgers nutzen. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Neben der Eingabe der Anzahl Kilowattstunden ist die Angabe der Postleitzahl zwingend notwendig. Ebenso müssen Sie angeben, ob Sie den Strom privat oder gewerblich nutzen. Sie können wahlweise entscheiden, ob Sie ein kWh-Paket wünschen und ob ein möglicher Neukundenbonus beim Preisvergleich eingerechnet und mit berücksichtigt werden soll. Um das Einsparpotenzial zu ermitteln, bedarf es der Angabe des bisherigen Versorgers und des Tarifs. Die Angaben zum Tarif finden Sie auf den Abrechnungen.

Da die Verträge nicht mehr mit einer einheitlichen Vertragslaufzeit ausgestattet sind, können Sie auswählen, wie lange sie sich an den neuen Anbieter binden möchten. Für einen ersten direkten Vergleich mit dem bisherigen Anbieter sollten sie die gleiche Laufzeit zugrunde legen, die ihrem aktuellen Vertrag entspricht.

Es stehen Ihnen noch elf weitere Filtermöglichkeiten zur Verfügung, um das Angebot einzuschränken:

  • Preisgarantie
  • Kündigungsfrist
  • Vertragsverlängerung
  • Nur Ökotarife (wahlweise nur mit Siegel oder alle Anbieter)
  • Tarife pro Anbieter
  • Anteil Nebenzeit
  • Nur Tarife, die den Richtlinien von Verivox entsprechen (Publikationspflicht)
  • Nur Tarife mit hoher Kundenempfehlungsquote
  • Nur mit Wechselmöglichkeit
  • Tarife mit Vorauskasse
  • Tarife mit Kaution

Während einige dieser Filter selbsterklärend sind, ist bei anderen eine kurze Erläuterung für den einen oder anderen Verbraucher hilfreich.

Anteil Nebenzeit

Es gibt Versorger, die zwischen Haupt- und Nebenzeit unterscheiden. Als Nebenzeit gelten dabei die Nachtstunden. In dieser Zeit fällt ein niedrigerer Preis pro kWh an, als in der Hauptzeit. Diese Tarife richten sich in erster Linie an Personen, die beispielsweise mit Strom heizen und die Nachtspeicheröfen in der Nebenzeit aufladen.

Tarife mit Vorkasse

Bei einem Tarif mit Vorkasse bezahlen Sie ihre vermutliche Stromrechnung bis zu einem Jahr im Voraus. Im Gegenzug erhalten Sie von ihrem Versorger einen bemerkenswerten Rabatt.

Tarife mit Kaution

Bei einem Tarif mit Kaution verlangt der Anbieter einen zusätzlichen Sonderabschlag. Dieser ist vor der ersten Stromlieferung zu entrichten und wird nicht verzinst. Entweder erhalten Sie die Kaution am Ende des Vertrages zurück, sofern die regelmäßigen Zahlungen ausreichend waren, die Rechnung zu decken. Oder, sofern Sie mehr Strom verbrauchten, als mit der Rechnungsstellung bezahlt wurde, wird die Kaution mit dem offenen Rechnungsanteil verrechnet.

Der Strompreisvergleichsrechner ermöglicht es einerseits, alle am Wohnort erhältlichen Tarife zu vergleichen. Andererseits können Sie die Vielzahl der Angebote auf das Maß zu reduzieren, welches nur die Optionen enthält, die wirklich für Sie infrage kommen.

Günstiger Strom für Deutschland – warum vergleichen lohnt

Der Strompreisvergleichsrechner gibt die Antwort auf diese Frage selbst. Alle Filter auf null gesetzt, kostet der preiswerteste Tarif für Berlin bei einem Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr und einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten 803,40 Euro, die teuerste Variante 1.167,39 Euro im ersten Jahr. Für viele Abnehmer sind über 360 Euro Einsparung ein guter Grund, den Strompreis zu vergleichen.

In Frankfurt am Main fällt die Ersparnis nicht ganz so hoch aus, der günstigste Stromanbieter berechnet bei gleichen Voraussetzungen 907,31 Euro.

An der Vielzahl der Filtermöglichkeiten wird deutlich, dass es heute möglich ist, sich einen Stromtarif „auf den Leib zu schneidern“. Natürlich steht am Ende immer das Ziel, den individuell günstigsten Tarif zu finden. Der Weg dahin kann aber durchaus unterschiedlich sein. Wer über die entsprechende Liquidität verfügt, wählt einen Vorkassetarif und profitiert von den erheblichen Rabatten.

Wer einen sehr stabilen Stromverbrauch aufweist, könnte mit einem Paket-Tarif am besten fahren. In diesem Fall kaufen Sie ein Paket an Kilowattstunden, ähnlich den Surfpaketen für Handys. Verbrauchen Sie weniger Strom, als Sie bezahlt haben, erhalten Sie allerdings keine Rückerstattung. Einen möglichen Mehrverbrauch dagegen müssen Sie nachentrichten.

Die im Strompreisvergleich genannten Preise beinhalten alle Steuern und zusätzlichen Abgaben wie die EEG-Abgabe. Als Nutzer müssen Sie nicht befürchten, dass die Abrechnung am Ende deutlich andere Zahlen aufweist, als im Strompreisvergleich genannt.

Die Preisgarantie

Als weiterer Aspekt bei der Auswahl des Stromanbieters gilt zweifelsfrei die Preisgarantie. Kein Kunde wird sich freuen, wenn er am 1. Januar zum preiswertesten Anbieter wechselt, dieser aber am Ende des Jahres durch zahlreiche Preiserhöhungen nur noch im Mittelfeld agiert. Die Kosten für die Stromerzeugung steigen kontinuierlich. Als Absicherung zählt daher ein Tarif mit einer Preisgarantie. Ein Blick auf den Strompreisvergleich zeigt drei Optionen:

  • Der Anbieter verzichtet generell auf eine Preisgarantie.
  • Die Preisgarantie gilt nur bis zu einem explizit genannten Datum.
  • Die Preisgarantie ist auf zwölf Monate begrenzt.
  • Es handelt sich um eine eingeschränkte Preisgarantie, ebenfalls mit einer zeitlichen Begrenzung.

Entscheiden Sie sich für einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf Monaten, müssen sie sich an einer auf die Dauer von einem Jahr begrenzten Garantie nicht stören. Wählen Sie allerdings einen Vertrag mit einer Dauer von zwei Jahren, kann die sich die eingeschränkte Preisgarantie nachteilig auswirken.

Die Zusage für einen festen Preis beschränkt sich ausschließlich auf den Preis für den Strom. Sie schließt keine Steuern wie Mehrwertsteuer und Stromsteuer oder Umlagen wie die EEG oder noch kommende Umlagen mit ein.

Wie funktioniert der Stromanbieterwechsel zu einem günstigeren Stromanbieter?

Die Funktion eines Strompreisvergleichsrechners geht weit über den Vergleich hinaus. Wer die Befürchtung hat, dass ein Stromanbieterwechsel mit Unmengen an Papierkram verbunden ist, kann sich entspannt zurücklehnen. Haben Sie einen neuen Anbieter gefunden, müssen Sie noch nicht einmal die Kündigung schreiben.

So, wie eine Bank für einen Neukunden den Kontowechsel durchführt, übernimmt der neue Stromversorger alle notwendigen Aktivitäten, um den Stromanbieterwechsel zu vollziehen. Mit der Entscheidung zu wechseln, beauftragen Sie das neue Unternehmen, die Kündigung bei ihrem bisherigen Versorger vorzunehmen. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, dem bisherigen Versorger den Zählerstand zum Stichtag mitzuteilen. Einige Stromanbieter haben mit der Verwaltung der Zählerstände einen externen Dienstleister beauftragt. In diesem Fall ist dieses Unternehmen der Ansprechpartner. Da die Übermittlung des Zählerstandes per E-Mail erfolgen kann, fallen noch nicht einmal Portokosten an.

Es ist, mit Verlaub, unkomplizierter, den Stromanbieter zu wechseln, als einen Liter Milch zu kaufen.

Wie viel kann man mit dem Strompreisvergleich sparen?

Die Frage, wie hoch eine mögliche Ersparnis durch den Strompreisvergleich ausfällt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Antwort legt natürlich zunächst zugrunde, in welcher Höhe sich die bisherigen Stromkosten bewegten. Der nächste Faktor basiert darauf, für welche Zahlungsmodalitäten Sie sich bei dem neuen Vertrag entscheiden. Die Frage, ob Tag- oder Nachtstrom zum Tragen kommen, wirkt sich ebenfalls auf den Preis aus, wie die Entscheidung für eine bestimmte Form der Stromerzeugung.

Das Schöne am Strompreisvergleich liegt darin, dass Sie als Anwender alle Optionen durchspielen können, und ihnen für alle Tarife die jeweiligen Details zur Verfügung stehen, einschließlich Informationen zum jeweiligen Anbieter selbst.

Beim Strompreis sparen durch Bonus

Der Stromsektor ist seit der Liberalisierung ein heiß umkämpfter Markt. Die wenigsten Verbraucher können auf eine eigene Stromerzeugung durch Solarenergie zurückgreifen. Ohne Strom geht aber in einem Haushalt heutzutage nichts mehr. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 41,3 Millionen Haushalte, Tendenz steigend durch die Zunahme an Singlehaushalten. Der Anteil daran, der auf selbsterzeugte Energie zurückgreifen kann, ist gering. Kein Wunder also, dass die Stromanbieter mit zahlreichen Boni versuchen, neue Kunden zu gewinnen. Der Neukundenbonus ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Dazu kommen Sofortboni und Laufzeitboni.

Vergleich ohne Bonus – darum macht er Sinn

Der Strompreisbonus verwässert allerdings die langfristige Betrachtung, da er bei einem Vergleich in die Kosten für das erste Jahr einfließt. Wer einen Vertrag mit einer Dauer von zwei Jahren abschließt, muss sich also auch die Kosten im zweiten Jahr anschauen, da der Vertrag schlicht teurer wird. Hier die Unterschiede zu finden und den auch über zwei Jahre hinweg günstigsten Vertrag zu finden, ist die Aufgabe. Das Vorgehen im Rahmen des Strompreisvergleiches macht das ganze jedoch recht einfach. Wählen Sie im ersten Durchgang die Funktion „Bonus einrechnen“. Bei einem zweiten Vergleich deaktivieren Sie diese Funktion. Jetzt gilt es, einfach die Ergebnisse gegenüberzustellen.

Bonus versus Flexibilität

Die Boni fallen in der Regel um so höher aus, je länger Sie die Vertragslaufzeit wählen. Den höheren Preisrabatten bei einer Laufzeit von zwei Jahren steht auf der anderen Seite die größere Flexibilität bei einem Vertrag mit einjähriger Dauer gegenüber. Das statische Vertragsverhalten der Verbraucher gegenüber den früheren Jahren steht heute eine enorme Wechselbereitschaft gegenüber. Dies gilt nicht nur für Strom oder Gas, sondern auch für Tagesgelder, Kreditkarten oder Versicherungen. Die Transparenz des Marktes in allen Belangen motiviert die Verbraucher, aktiv von den Einsparungsmöglichkeiten Gebrauch zu machen und die Anbieter, deutlich mehr Entgegenkommen zu zeigen.

Die speziellen Varianten der Stromversorgung und der Stromerzeugung

Strom ist nicht gleich Strom. Diese Aussage erhält Gültigkeit, wenn man zum einen die Stromerzeugung berücksichtigt, zum anderen die Art, wie der Verbraucher seinen Strom bezieht. Natürlich kommt der Strom aus der Steckdose, es ist nur die Frage, welcher Strom aus der Steckdose kommt.

Nachtstrom

Wir hatten den Begriff Nachtstrom bereits kurz erwähnt. Unterstellen wir, dass in unserem Berliner Berechnungsbeispiel aus dem Abschnitt „Warum lohnt es, Strompreise zu vergleichen“ der Anteil an Nachtstrom 100 Prozent betragen würde. Der Preis pro Jahr beträgt in diesem Fall 737 Euro. Nachtstrom greift in erster  Linie für Stromheizungen, sogenannte Nachtspeicheröfen. Die Heizungen werden in der Nacht mit Strom aufgeladen, um dann tagsüber Wärme abzugeben. Nachtstrom wird in der Regel zwischen 22:00 Uhr abends und 6:00 Uhr morgens abgerechnet.

Der Gedanke war ursprünglich nicht schlecht. Durch die Verlagerung der Aufladezeiten in die Nacht oder an die Wochenenden wurden die Kraftwerke entlastet, die Stromerzeugung konnte entzerrt werden. Die Verbraucher profitierten im Umkehrschluss von günstigeren Preisen im Rahmen der Nachttarife.

Die Rechnung ging allerdings nur solange auf, wie Strom als Heizmaterial günstiger war als Gas oder Öl. Die Entwicklung der Strompreise führte jedoch dazu, dass die Kosten für die Energiebeschaffung mehr als doppelt so teuer wurden. Nachtspeicheröfen haben vor diesem Hintergrund daher in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren.

Was bedeutet ht / nt auf dem Zähler?

Nutzer von Nachtstrom haben zwei Tarife. Zum einen nutzen sie einen Tarif „ht“, den Hochtarif, zum anderen einen Tarif „nt“, den Niedertarif. Damit die Abrechnung korrekt erfolgten kann, bedarf es zweier Zählwerke.

Ökostrom als saubere Alternative

Die Anbieter im Strompreisvergleich – wer bietet Ökostrom, wer nicht?

Im Strompreisvergleich findet sich unter jedem Anbieter ein Button zu den Tarifdetails. Neben den Kosten im ersten Jahr und den Vertragskonditionen gibt ein dritter Reiter eine wichtige Auskunft: Die Herkunft des Stroms unter dem Button „Energiequellen“. Hier ist nicht nur gelistet, wie sich der Strom prozentual zusammensetzt, sondern auch, wie sich die Werte zum Bundesdurchschnitt verhalten. Diese lauten, der Information halber,

Daten im Bundesdurchschnitt
Radioaktiver Abfall 0,0003 g/kWh
C02-Emissionen 435 g/kWh
Nuklear 12,70%
Regenerativ 3,50%
Sonstige fossile Energieträger 2,40%
Kohle 38,10%
Erdgas 10,20%
Regenerativ (EEG gefördert) 33,10%

 

Ökostrom hat in den letzten 20 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Wurden die ersten Erzeuger und Abnehmer noch belächelt, steht die Energiewende jetzt als unumkehrbare politische Entscheidung fest.

Die älteste Variante der Stromgewinnung aus einer regenerativen Energie stellen Wasserkraftwerke dar. Sie stehen auch heute noch kaum in der Kritik, was sich von Windkraftanlagen nicht sagen lässt. Die einen stören die Rotoren, die anderen sehen sie als Schandfleck in der Landschaft, die Dritten sehen den Vogelzug gefährdet. Setzt man alleine das Geräusch und den Anblick in Relation zu den Folgen einer Kernschmelze, sollte die Diskussion eigentlich beendet sein. Fakt ist, wir können bei der Stromerzeugung nicht alle Negativkriterien eliminieren.

Am 21. Dezember 2018 ging in Deutschland eine historische Epoche zu Ende. Die Zeche Prosper-Haniel wurde als letzte Steinkohlegrube geschlossen. Dies gilt als weiterer Schritt zur Energiewende, bedeutet aber auch, dass die Zahl der möglichen Stromerzeugungsoptionen um eine weitere abgenommen hat. Mit dem angestrebten Ausstieg aus der Kernenergie bleiben nur noch Wasser, Sonne, Wind, Biomasse und Erdwärme.

Photovoltaik ermöglicht es vielen Einfamilienhausbesitzern, autonom Strom zu erzeugen. Besitzern von Eigentumswohnungen und den meisten Mietern ist dies versagt. Aber auch in diesem Fall bietet der Strompreisvergleich Lösungen. In den Tarifbeschreibungen wird detailliert erläutert, auf welche Weise der Strom produziert wird. Wer keine Windparks mag oder Solarfarmen als störend im Landschaftsbild empfindet, kann auf Anbieter zurückgreifen, die Strom ausschließlich durch Wasserkraft erzeugen.

Wie sieht es eigentlich mit der Ökostromversorgung in Deutschland aus?

Die Erzeugung von Ökostrom hängt auch von der Witterung ab. Im Januar, Mai und Juni gab es viel Wind und Sonnenschein. In diesen Monaten betrug der Anteil des Ökostroms in Deutschland 43 Prozent (Die Zeit, 2. November 2018). Im Mittel belief sich der Anteil der sauberen Energie auf 38 Prozent. Das Ziel der Bundesregierung lautet, bis zum Jahr 2030 den Anteil an Ökostrom auf 65 Prozent zu steigern. Vergleicht man die Zahlen von 2017 und 2018 miteinander, liegt der Schluss nahe, dass Deutschland auf einem guten Weg ist.

Die Zahlen für Ökostrom im Detail

In der Zeit zwischen Januar 2018 und September 2018 lag der aus regenerativen Quellen erzeugte Strom bei 170 Milliarde Kilowattstunden. Im gleichen Vorjahreszeitraum betrug das Volumen „nur“ 155,5 Milliarden.

Der größte Anteil mit 63 Milliarden Kilowattstunden entfiel dabei auf durch Windkraft gewonnenen Strom. Nicht berücksichtigt ist hier der Strom aus den Off-shore Windparks mit einem Anteil am Gesamtaufkommen von 13 Milliarden Kilowattstunden. Auch hier gab es gegenüber 2017 eine Steigerung von 13 Prozent. Ein deutliches Plus konnten auch die Betreiber von Solaranlagen verzeichnen. Mit einem Anstieg um 16 Prozent betrug ihr Anteil am gesamten Aufkommen von Ökostrom 41 Milliarden Kilowattstunden.

Biomasse folgte mit 34 Milliarden kWh auf Rang drei. Die Betreiber von Wasserkraftwerken hatten dagegen aufgrund der großen Dürre im Jahr 2018 mit Verlusten zu kämpfen. Die Erzeugung betrug nur 13 Milliarden Kilowattstunden.

Der Abschied von der Steinkohle mag den Kumpel im Ruhrgebiet schwerfallen, regenerative Energien zeigen sich aber als stabiler Nachfolger. Ihr Anteil am erzeugten Strom erreichte fast die Marke der Gewinnung aus Braunkohle und Steinkohle, die in den ersten neun Monaten im Jahr 2018 bei 172 Milliarden Kilowattstunden lag. Damit verbuchte dieser Energieträger gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von sieben Prozent.

Der Rückgang bei der Stromgewinnung aus Erdgas betrug minus acht Prozent und fiel auf 59 Milliarden Kilowattstunden.

Strompreisvergleiche zeigen auch die Statistiken im Hintergrund. Und diese belegen ganz klar, dass Ökostrom bei einem Strompreisvergleich immer stärker nachgefragt wird. Dies bezieht sich nicht nur auf private Haushalte, sondern auch auf Unternehmen. Immer mehr Firmen wird es wichtig, eine positive Ökobilanz aufzuweisen. Der erste und einfachste Schritt dafür ist die Umstellung auf Ökostrom.

Servicequalität des genutzten Stromrechners TÜV geprüft

Der TÜV Saarland hat die Servicequalität unseres Partners Verivox, dessen Stromrechner Sie hier bei uns benutzen können, getestet. Es können private oder gewerbliche Stromtarife von seriösen Stromanbietern für Firmenkunden bzw. Geschäftskunden angezeigt werden.